Die Riester-Rente ist eine nach dem „Gesetz zur Reform der gesetzlichen Rentenversicherung und
         zur Förderung
eines kapitalgedeckten Altersvorsorgevermögens“ (kurz „Altersvermögensgesetz“, AVmG)
         2001/2002  mit staatlichen Zulagen geförderte privatfinanzierte Rente. Alternativ zu den Zulagen wurden
         Sonderausgaben-Abzugsmöglichkeiten eingeführt. Diese sind im Einkommensteuergesetz  (EStG,  §19a  
         und §§79ff.) verankert. Gefördert werden Anlagen in Rentenversicherungen, fondsgebundenen
         Rentenversicherungen, Fondssparplänen und Banksparplänen. Ziel der Bundesregierung ist dabei die
         Förderung der privaten Altersvorsorge zum Ausgleich des voraussichtlich in Zukunft sinkenden Rentenniveaus.
         Der Mindestbetrag der persönlichen jährlichen Aufwendungen liegt bei 4 Prozent des Vorjahreseinkommens,
         der Höchstbeitrag bei 2100,-€.

           Anspruch auf Förderung haben:  Arbeitnehmer und Auszubildende in einem versicherungspflichtigen
         Beschäftigungsverhältnis, Beamte, Richter, Berufssoldaten auf Zeit, Wehr- und Zivildienstleistende,
         Versicherte während der Kindererziehungszeiten (die ersten 3 Lebensjahre des Kindes), geringfügig
         Beschäftigte, die auf die Versicherungsfreiheit verzichtet haben, Pflichtversicherte in der Alterssicherung
         der Landwirte, Pflegepersonen und Entgeltersatzleistungsbezieher (zum Beispiel Bezieher von Kranken-
         oder Arbeitslosengeld/Arbeitslosenhilfe), Selbständige, wenn sie in der gesetzlichen Rentenversicherung
         pflichtversichert sind.

           Keinen Anspruch auf staatliche Förderung haben jedoch: Selbständige, die nicht rentenversicherungs-
         pflichtig sind, Personen die nicht freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert sind,
         Pflichtversicherte in einer berufsständigen Versorgungseinrichtung, Bezieher einer Vollrente (Alters-,
         Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitsrente),  Geringfügig Beschäftigte für die nur der pauschale
         Arbeitgeberbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt wird, sowie Rentner und Pensionäre.

         Die „Riester-Rente“ ist nach Walter Riester (ehemaliger Bundesarbeitsminister) benannt, der die Förderung
         der freiwilligen Altersvorsorge durch eine Altersvorsorgezulage vorschlug.

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2021